Donnerstag, 9. April 2026

In den Kaukasus

Donnerstag, 9. April 2026

Batumi - Kaprovani (Black Sea Camping)

Heute gibt es nicht viel zu berichten. Nach dem Frühstück haben wir uns zusammengesettzt und Alternativen zu den geplanten Routen überlegt. Nach Ushguli ist momentan aussichtslos, denn dort schneit es. Auch Mestia, eine Ortschaft zuvor, hat aktuell Temperaturen um 0°C und Schneefall. Das wäre eigentlich mein Highlight in Georgien gewesen. Vielleicht muss ich mal zu einer späteren Jahreszeit wieder hierher kommen.

Silvan wollte noch einmal in die Stadt, ich aber an die Schwarzmeerküste etwa 50 km entfernt. Falls das Terrain akzeptabel wäre, würde Silvan nachkommen. Unterwegs habe ich noch etwas eingekauft, vor allem Obst. Zum Glück lag das Geschäft direkt an einer wenig befahrenen Straße am Ortsrand, denn in den Orten gibt es keine Parkplätze für Fahrzeuge meiner Größe.

Den ursprünglich geplanten Campingplatz stellte sich als nicht befahrbar und ziemlich heruntergekommen aus. GoogleMaps hatte etwas anderes verkündet. Gestern hatten wir noch eine SMS geschickt, dass wir heute kommen würden, aber es war niemand da. Also bin ich auf den Nachbarplatz direkt am Strand (Black Sea Camping) gefahren. Ziemlich einfach, aber eine schöne Lage. Der Mann, der mich in Empfang nahm, redete russisch oder georgisch. Habe aber nur verstanden, dass er 70 Lari (23 €) wollte. Das war natürlich viel zu viel und deshalb habe ich ihn auf 50 Lari heruntergehandelt. Damit war er dann schließlich auch zufrieden, denn ich wollte schon zurück nach Batumi fahren.

Jetzt scheint die Sonne und es ist im Wohnmobil angenehm warm. Strom habe ich auch, so dass ich meine Batterien schonen kann. Was wir morgen machen werden steht noch nicht fest. Silvan will am Nachmittag zu mir stoßen und dann werden wir uns wieder besprechen.


Zimmer mit Meerblick


An den Bergen bei Batumi kleben die Regenwolken

20:00 Uhr: und einen schönen Sonnenuntergang am Schwarzen Meer, möchte ich natürlich nicht vorenthalten.





Mittwoch, 8. April 2026

Ardesen - Batumi (Georgien)

Selbstverständlich hat es in der Nacht wieder angefangen zu regnen. Doch gegen Morgen hörte er dann endlich auf. Um 8:30 Uhr sind wir dann zur georgischen Grenze gefahren, die nur etwa 75 km entfernt war. Reihen von Hunderten LKWs säumten die Straßenränder. Überraschenderweise gingen die Grenzabfertigungen in der Türkei und in Georgien relativ schnell und problemlos vonstatten.

Grenzstation von Georgien

Direkt an der Grenze schlossen wir eine KFZ-Versicherung für Georgien für einen Monat ab. Das hat etwa 80 € gekostet. Dazu noch eine SIM-Karte mit unbegrenztem Datenvolumen für 25 € und 30 Tage. Dann noch am Geldautomat georgische Lari geholt. 30 Lari sind etwa 10 €. Danach ging es zügig weiter nach Batumi, das nur etwa 15 km von der Grnze entfernt ist. Der Verkehr ist etwas gewöhnungsbedürftig und fast so chaotisch wie in der Türkei. Zu unserem Übernachtungsplatz beim Riesenrad und in Strandnähe, mussten wir die ganze Stadt durchqueren. Dort angekommen, bezahlten wir für das Parken über Nacht etwa 10 €.


Danach ein Bummel am Kiesstrand im Nieselregen. Da es gerade 14 Uhr war, lag ein Restaurant natürlich auf dem Weg. Wir bestellten ein typisch georgisches Gericht, dessen Name ich leider vergessen habe. Es war mit Huhn in einer deftigen Soße aus Milch, Creme und Knoblauch - sehr lecker. Dazu georgisches Brot, Kartoffelschnitze und ein georgisches Bier.

Der Schriftzug heißt natürlich: Ich liebe Batumi



Unser Restaurant



Nach dieser Stärkung machten wir im Regen einen Bummel durch Batumi. Hier trifft sich architektonisch Alt und Neu. Besonders auffallend sind die Gebäude aus der Zeit des Jugendstils, des Art Decos und des Bauhauses. Dazwischen auch mal ein kleines Kirchlein. Über den Europaplatz mit der Medeastatue geht es zurück zu unseren fahrbaren Wohnungen.





Batumis Sommertheater




Kirche der Sankt Barbara



Am Europaplatz

Die Medeastatue erinnert an die griechische Sage von Jason und den Argonauten, die nach Kolchis (Georgien) segelten, um das Goldene Vlies zu rauben. Dies gelang mit Hilfe der Königstocher Medea.

Überall ist der Heilige Georg präsent.



Dienstag, 7. April 2026

Maçka - Derebeyi Rafting (Ardesen)

Heute morgen schien uns die Sonne ins Gesicht. Was für eine Wohltat nach dem langen Regen. Unser Tagesziel war ein Seitental bei Ardesen. In der Gegend um Rize, das wir kurz davor passiert hatten, ist das Hauptanbaugebiet für den türkischen Tee. Überall wird auf den kleinsten Parzellen Tee angebaut und die kleinen Teeplantagen ziehen sich vom Talgrund bis auf die Berge hinauf. Ich vermute, dass dies alles kleinbäuerliche Betriebe sind. Ich will mir gar nicht vorstellen, wie mühsam die Teeernte sein muss. In der Ferne ragen schneebedeckte Berge auf, ein schöner Kontrast zur Schwarzmeerküste.



Wir erkundigen uns zuerst auf unserem Übernachtungsplatz, ob wir da stehen dürfen. Dann fahren wir weiter ins Tal hinauf zum Ayder Plateau. Selbiges stellt sich nicht als ein Plateau heraus, sondern ein sommerlicher Rummelplatz für einheimische Touristen. Hotels, Bungalows und Restaurants reihen sich aneinander. Aber alles ist noch geschlossen, im Winterschlaf und es sieht wie in den Geisterorten der Skizentren in den Alpen aus. Auf etwa 1.500m Höhe liegt noch Schnee. Wir kehren am Ende der Straße um und fahren wieder ins Tal hinunter. Kurz vor unserem Übernachtungsplatz gehen wir in ein Restaurant am Fluss, mit Blick auf die Teehänge, und speisen mal wieder vorzüglich.

Piste zum Übernachtungsplatz

Ayder, eine Geisterstadt um diese Jahreszeit


In den Bergen liegt Schnee

Teeanbau

Eine typisch osmanische Brücke



Eine großartige Forellenmahlzeit





Unser Übernachtungsplatz

Blüten des Blauglockenbaums

Teesträucher

Morgen geht es über die Grenze nach Georgien und wir hoffen, ohne größere Wartezeiten weiter zu kommen. Batumi, die Hafenstadt am Schwarzen Meer ist unser Ziel. An der Grenze wollen wir Bargeld am Automaten abheben, eine Sim-Karte kaufen und wir müssen noch eine extra Autoversicherung für Georgien abschließen. Zudem müssen wir noch eine Bescheinigung unserer Kranken- und Unfallversicherung vorlegen.


Ostermontag, 6. April 2026

Sumela Kloster

Auf 9 Uhr hatten wir ein Taxi bestellt, um zum berühmtesten Kloster Anatoliens zu fahren. Es waren etwa 14 km eine Strecke, der Taxifahrer blieb am Kloster und wartete auf uns. Das ganze kostete keine 28 € und wäre mit dem Wohnmobil nicht zu machen gewesen, denn das Kloster liegt in einem engen Tal. Die Nacht hindurch hatte es geregnet und auf den Berggipfeln rund herum lag Neuschnee. Bei dichten Wolken und Nieselregen erhaschten wir einen ersten Blick auf das Kloster, das wie ein Schwalbennest am steilen Felshang klebt.



Das griechisch-orthodoxe Kloster ist der Muttergottes von Sumela geweiht. Der Legende nach schickten Engel zwei junge Eremiten aus Athen, Barnabas und Sophronios, ins Pontische Gebirge, um eine Ikone, die der Evangelist Lukas selber gemalt haben sollte, zu finden. Auf ihrer langen Wanderschaft entdeckten sie die Ikone in einer Höhle bei Wasserfällen. Das war vermutlich im Jahr 385 und die Höhle bereits von frühchristlichen Eremiten bewohnt. Die Höhle wurde erweitert und eine Kapelle hineingebaut.


Um 500 förderte der oströmische Kaiser Anastasios von Konstantinopel den Bau eines Klosters. 640 wurde es durch ein Feuer zerstört. Ein Mönch vom benachbarten Kloster Vazelon baute es wieder auf. Im 12. Jahrhundert wurde es wieder von Räubern zerstört, die die heilige Ikone suchten. Die Ikone wurde unversehrt aus dem Fluss geborgen.


Die ältesten erhaltenen Gebäude stammen aus dem 14. Jahrhundert. Hier wurde Alexios III. (1338-1390) und sein Sohn Manuel III. (1390-1417) als Kaiser von Trapezunt (Trabzon) gekrönt. Auch nach der Eroberung durch die Osmanen im Jahr 1461 blieb das Kloster bestehen und entwickelte sich zu einem Wallfahrtsort.





Das Kreuz über dem Haupteingang zur Felsenkirche wurde herausgeschlagen

Sein heutiges Aussehen erhielt das Kloster im 19. Jahrhundert, als Gebäude mit Mönchszellen vor die eigentliche Felsenkirche gebaut wurden. Als nach dem Völkermord an den Pontos-Griechen die Griechen beim Versuch, eine Republik zu gründen von Atatürks Truppen besiegt wurden, mussten 1926 die Mönche das Kloster verlassen. Die Reliquien befinden sich heute in einem Kloster in Griechenland.

Das Kloster verfiel nach einem verheerenden Brand 1930 immer weiter, bis es 1972 von der türkischen Regierung als Nationalerbe unter Schutz gestellt wurde.

Die Innen- und Außenwände der Felsenkirche und der angrenzenden Kapelle sind mit Fresken geschmückt. Die Darstellungen auf der Innenseite der Wand zum Hof der Felsenkirche stammen aus der Zeit von Alexios III. Die Außenfresken stammen aus dem frühen 18. Jahrhundert und geben Szenen aus dem Alten und Neuen Testament und das Konzil von Nicaea wieder. Seit 1998 restauriert das türkische Kultur- und Tourismusministerium das Kloster und die Fresken.
Leider sind fast alle Fresken mit Graffiti vom 19. bis 20. Jahrhundert verunstaltet. Die meisten Gesicher wurden ausgekratzt und christliche Symbolik z.T. zerstört.

Die Gesichter wurden zerstört

Deckengemälde in der Felsenkirche


In der Felsenkirche (Seitenkapelle)


Der Sündenfall

Die Vertreibung aus dem Paradies

Das Konzil von Nicaea

Antonio Hudson von der US-Airforce hat 1965 sein Graffiti hinterlassen. Er lebt noch heute in Charleston, South Carolina und sollte sich in Grund und Boden schämen.


Der Heilige Georg und Demetrios bezwingen einen Drachen.

Wir waren die einzigen Besucher des Klosters. Leider sind nicht alle Teile der Öffentlichkeit zugänglich. Imposant und beeindruckend ist die Architektur und Baukunst der Erbauer des Klosters. Deprimierend die mutwillige Zerstörung der Fresken über die Zeit von dummen und ignoranten Personen, denen jeglicher Respekt vor alter Kultur fehlt.

Dichte Wolken und kalter Wind auf etwa 1.300 m Höhe, ließen uns nach 1 1/2 Stunden wieder Abschied von diesem Kloster nehmen.

Morgen wird unsere letzte Station in der Türkei vor Georgien sein. Wir wollen noch ein Tal besuchen, das im Hauptanbaugebiet des türkischen Tees liegt. Der Wetterbericht für die kommende Woche in Batumi (Georgien) sieht recht bescheiden aus.


Ostersonntag, 5. April 2026

Samsun - Trabzon - Maçka

Bei Sonne nach 10 Uhr in Samsun weggefahren - zunächst. Doch dann immer wieder Regen auf der ganzen Fahrt bis Trabzon. 4.000 km Regen ist nicht normal!

Leider keine Sonnenbilder von der Schwarzmeerküste


Schaftransport


Der Verkehr durch die Hafenstadt Trabzon war chaotisch und wie immer muss man sehr aufpassen, dass einem niemand ins Fahrzeug fährt. Dann endlich die Ausfahrt aus der Stadt hinaus hinein ins Pontische Gebirge Richtung Maçka, wo es zum Kloster Sümela geht. Der Ort machte seinem Namen alle Ehre, denn aufgrund von Straßenarbeiten war die ganze Straße ein einziger Matsch. Kurz hinter dem Ort befindet sich ein kleines Restaurant (Dereiçi Camping ve Restaurant) mit Campingmöglichkeit. Sehr netter Empfang von einer jungen Frau mit ihrer Mama. Hat mir mit GoogleTranslator alles erklärt. Es gibt Toilette, Dusche, Wasser, Strom und WLAN.

Im Seitental des Meryemana Deresi




Die Berge in dieser Region erreichen Höhen von über 3.000m. Geschmeidige 12 Grad hat es hier. Wenigstens regnet es bei unserer Ankunft nicht mehr. Am Restaurant gibt es eine Forellenzucht und deshalb gibt es zum frühen Abendessen frisch zubereitete Forelle. Die "Mama" fängt die Fische und wenig später landen sie auf unseren Tellern. Solch eine gute Forelle habe ich selten gegessen. Das ganze Essen, inklusive 2 Tage Campinggebühren, kosten keine 20 €. Zudem habe ich noch Kastanienhonig und Haselnusscreme aus dieser Region erworben. Da kann Nutella einpacken mit seiner Zuckerbombe. Honig 14 € und Haselnusscreme 7 €. Da kann man nicht meckern.

"Mama" fängt die Fische...

...und kurz darauf liegen sie auf unseren Tellern.

Für morgen um 9 Uhr ist ein Taxi bestellt das uns die letzten 14 km zum Kloster bringt, dort auf uns wartet und wieder zurück zum Campingplatz bringt. Kostet umgerechnet 25 €.


Samstag, 4. April 2026

Zonguldak - Samsun

Heute sind wir über 500 km gefahren und haben dafür etwa 9 Stunden gebraucht. Um 8 Uhr sind wir in Zonguldak beim netten Restaurant aufgebrochen. Zunächst bei Sonnenschein, dann aber doch immer wieder Regenschauer. Die gut ausgebaute Schnellstraße lässt uns gut vorankommen. Die grüne, blühende Frühlingslandschaft zieht an uns vorüber. Auf den Höhen des Pontischen Gebirges, das parallel zur Schwarzmeerküste verläuft, liegt noch gut Schnee. Die höchsten Gipfel erreichen über 3.900m Höhe.

Rast auf halber Strecke

Immer noch verwirrend und unübersichtlich sind für uns die Geschwindigkeitsbegrenzungen auf den Straßen. Die meiste Zeit fahren wir auf einer Schnellstraße mit 90 km/h. Dann kommen Schilder: Autos 80, Vans und Kleinbusse 70, LKW 60. Aber anscheinend hält sich niemand an diese Regeln, obwohl überall an der Straße schilder mit "Radar" stehen. Alle paar Kilometer kommen Brücken mit Kameras darauf, auch viele Polizeikontrollstellen. Trotzdem werde ich rechts von LKWs überholt. Ich fahre 90 und LKWs oder Busse donnern mit zum Teil deutlich über 100 km/h vorbei. Da wird wohl allenthalben der Begrenzer deaktiviert.

In Samsun angekommen verpasst Silvan der vorausfährt eine Ausfahrt und bei der zweiten Ausfahrt fährt er bei blinkendem Gelblicht über die Kreuzung und ich muss anhalten. Aber ich weiß den Weg zum Übernachtungsplatz auch so. Durch enge Straßen geht es zunächst durch Samsun den Berg hinunter zur Küstenstraße am Hafen. Dort liegt auch der Übernachtungsplatz zwischen Meer, Bahnlinie und Schnellstraße. Der Lärmpegel ist recht groß. Dazu regnet es auch noch.


Auf dem Platz ist auch gerade eine deutsche Familie mit großem Wohnwagen und drei Kindern angekommen. Die wollen tatsächlich bis nach China reisen. Zeit haben sie bis Ende Juli. Das ist mehr als sportlich. Sachen gibt es, die glaubt man nicht.

Der Regen hält einem im Wohnmobil fest. Es ist wie verhext. Letztes Jahr viel Regen in Norwegen, vorletztes Jahr viel Regen in Schottland. Der Regen verfolgt mich. Auswärts essen geht nicht, da der Weg in die Stadt mit vielen Umwegen über Schienen und Schnellstraße zu weit. Deshalb gibt es heute bei mir Biorouladen und Spätzle.


Eigentlich wollten wir noch in Samsun bleiben, aber der Wetterbericht sagt für morgen Regen an. Deshalb haben wir beschlossen, morgen nach Trabzon weiterzufahren und dann in ein Seitental abbiegen, in dem das griechisch-orthodoxe Kloster Sumela liegt. Seine Ursprünge liegen im 4. Jahrhundert n. Chr. Noch heute leben in den Bergen von Trabzon griechisch-stämmige Muslime (Romeyka) die einen altgriechischen Dialekt sprechen. Die christlichen Griechen wurden 1923 nach dem Vertrag von Lausanne zwangsweise nach Nordgriechenland umgesiedelt. Für den Besuch des Klosters hoffen wir inständig auf eine Regenpause.

Will man dem Wetterbericht glauben, dann bleibt es mindestens noch eine Woche lang regnerisch.


Freitag, 3. April 2026

Rumeli Feneri - Zonguldak

Wie immer war um 8:30 Uhr Abfahrt. Beim ersten Blick auf den Bosporus und in der Ferne Istanbul, habe ich Silvan verloren. Der wollte ein Photo machen und ist einfach abgebogen, ohne ein Zeichen zu geben. Wir haben dann telefonisch abgemacht, dass ich einfach weiterfahren solle. Leider haben mir Garmin und GoogleMaps einen großen Umweg beschert, der mich letztlich über eine Stunde gekostet hat.So durfte ich die Vorstädte Istanbuls auch noch genießen. Endlich hatte ich die richtige Autobahn Richtung Ankara und über die Bosporusbrücke gefunden und konnte meinen geplanten Weg fortsetzen.

Als ich in Zonguldak am vereinbarten Treffpunkt ankam, war Silvan vor einer Viertelstunde eingetroffen. Laut Park4Night hätte man auf dem Parkplatz bei der Pizzeria Domino's übernachten dürfen. Dort steht aber ein Hinweisschild, dass dort nur Autos parken dürfen. Also musste eine Alternative her. Silvan fand ein Restaurant an einer kleinen Bucht am Meer, nur etwa 6 km entfernt. Eine ziemlich steile Abfahrt führte auf einen großen Parkplatz beim Restaurant.

Blick auf Zonguldak

Im Restaurant fragten wir, ob wir auf dem Parkplatz übernachten dürften, was positiv beantwortet wurde. Dann entwickelte sich noch ein recht unterhaltsamer und lustiger Nachmittag. Einige Leute, darunter das sehr junge Besitzerpaar, bemühten sich nun Konversation mit elektronischen Übersetzungshilfen zu betreiben. Das gelang auch recht gut. Ein Verkehrspolizist gesellte sich auch noch dazu und bald waren wir eine lustige Runde. Zu essen haben wir natürlich auch bestellt und beim Abschied gab es Umarmungen und Photos. So herzlich und gastfreundlich sind die Menschen hier.






Donnerstag, 2. April 2026

Edirne - Rumeli Feneri

Die ganze Nacht hindurch hat es geregnet und im Regen verlassen wir Edirne. Auf der Autobahn geht es Richtung Istanbul, das keine 200 km entfernt ist. Dank des HGS-Systems öffnen sich die Schranken auf der Autobahn. Wir kommen zügig voran und je mehr wir uns dem Bosporus nähern, umso freundlicher sieht das Wetter aus. Aus Regen ist Nieselregen geworden und aus 6 Grad in Edirne sind es jetzt 15 Grad. Kurz nach 13 Uhr erreichen wir den Campingplatz in Rumeli Feneri am Eingang des Bosporus zum Schwarzen Meer. Wir sind die einzigen Gäste und der Preis für eine Nacht kommt uns sündhaft teuer vor. Man will 35 € oder 1.800 TL. Der Platz ist einfach und kein Vergleich zum Thermalbad-Camping in Bulgarien wo wir nur 21 € bezahlt hatten. Wenn das in der Türkei überall so teuer ist, werden wir überwiegend auf Parkplätzen übernachten und nur wenn es notwwendig ist auf Campingplätzen.

Unser Platz in Rumeli Feneri

Nachdem wir uns eingerichtet hatten, machten wir im aufkommenden Regen ein Nickerchen, um gegen 15:30 Uhr hinunter zum Hafen in ein Restaurant zu gehen. Bei schöner Aussicht auf den Bosporus und die große Brücke, die Europa mit Asien verbindet, gab es einen gemischten Salat, Wolfsbarsch (für mich) und Schellfisch (für Silvan), sowie einen sehr süßen Nachtisch (Halva).

Drohnenblick auf den Bosporus

Zahlreiche Festungen sicherten die Zufahrt in den Bosporus

Der kleine Fischereihafen von Rumeli Feneri - im Hintergrund die Bosporusbrücke

Gemischter Salat mit Aussicht

Wolfsbarsch - sehr lecker

Halva - zum Glück bin ich nicht Diabetiker

So sah es 1890 hier aus.

Im Fischereihafen

Am Schwarzen Meer

Dermaßen abgefüllt, manche Kommentare sagten schon, das sei ein mageres Essen gewesen, traten wir wieder den Heimweg an. Inzwischen schien die Sonne vom teilweise blauen Himmel. Das hat unser Herz sehr erfreut.

Morgen wollen wir an der Schwarzmeerküste entlang nach Zonguldak fahren. Ab Samstag soll das Wetter besser werden.


Mittwoch, 1. April 2026

Velingrad - Edirne (Türkei)

Im Regen ging es die letzten Kilometer in Bulgarien durch eine schöne Berglandschaft mit engen Tälern in die Ebene bei Plovdiv. Nach etlichen Kilometern auf zum Teil schlechten Landstraßen, ging es dann zügig über die Autobahn Richtung Türkei. Gegen 12 Uhr erreichten wir dann die Grenze und ab da wurde unsere Geduld auf die Probe gestellt.

Warten auf den Scanner (links)

Einfahrt Nr.101: Passkontrolle, Fahrzeugpapiere und "Grüne" Versicherungskarte. Danach Schlange stehen vor dem Scanner. Zeitvertreib und Unterhaltung mit einem jungen Paar im VW-Bus auf Weltreise. Nach etwa dreieinhalb Stunden Einfahrt in den Scanner. Kurze Sichtkontrolle des Innenbereichs vom Wohnmobil und dann wurde ich zurück zur Nr.101 ohne Umweg über Gepäckkontrolle D3 geschickt. Dort sollte ich sagen: "Control finish". Also ich zurück zu Nr.101, zeige meine Papiere und sage "Control finish". Sagt die Dame am Schalter zu mir: "D3 Baggage control". Also fahre ich wieder ein Stück zurück und sehe eine junge Zollbeamtin und sage ihr, dass "Baggage control finish" ist. Sie fotografiert mein Autokennzeichen und sagt, dass ich zurück zu Nr.101 soll und sagen: "Baggage control finish". Ich also wieder zur netten Dame im Häuschen Nr.101 und sage: Baggage control finish". Darauf sie, ohne meine Papiere noch einmal sehen zu wollen: "You can go." Das mache ich dann sofort, bevor jemand auf dumme Gedanken kommt. Die Schranke an der letzten Kontrolle geht auf und ich kann in die Türkei einreisen. Silvan allerdings wird tatsächlich bei gleicher Prozedur in D3 kontrolliert. Inzwischen bin ich einige hundert Meter weitergefahren und mache halt an einer PTT (das ist die Post), wo man den Aufkleber für die eMaut (Autobahn und Brücken) bekommt. Ich ziehe eine Wartenummer 216. Da steht schon eine Schlange LKW-Fahrer, die auch die eMaut wollen. Kommt ein Mann zu mir und gibt mir die Nummer 201. Zu früh gefreut. Als die 201 aufleuchtet will ich ins Büro und werde schroff von den LKW-Fahrern zurückgewiesen mit der Behauptung dass so etwas nicht gilt. Man legt sich nicht mit gestressten LKW-Fahrern an. Also ziehe ich eine neue Nummer, diesmal 216. Kurz vor 17 Uhr geht die Bürotüre auf und eine Frau schnauzt die Wartenden an: "5 people then close". Ratet mal an welcher Stelle ich stand: People Nr. 6. Also umsonst so lange gewartet.

Silvan war inzwischen auch angekommen und so fuhren wir unverrichteter Dinge weiter nach Edirne. Bis dorthin kostet die Autobahn nichts. Wir müssen morgen auf eine Post (PTT) in Edirne und besagten elektronischen eMaut-Aufkleber für die Windschutzscheibe mit entsprechendem Guthaben holen. 

Wir parken auf einem Parkplatz in der Nähe der Selimiye-Moschee, einem imposanten osmanischen Bauwerk aus dem 16. Jahrhundert. Eine kurze Besichtigung und dann treibt uns der Hunger in die Stadt. Wir finden ein nettes Restaurant und bestellen Lammspieße. Super lecker und ein Nachtisch mit Tee hat auch noch Platz. Dann bummeln wir zurück zu unseren Fahrzeugen und so endet unser erster Tag in der Türkei.








Dienstag, 31. März 2026

Sapareva Banya - Kloster Rila - Velingrad

Inzwischen stehen 2.100 km auf der Uhr. Wir sind gerade in Velingrad auf dem Thermal Camping. Nicht ganz billig, aber Thermalpool und moderne gut geheizte Sanitäreinrichtungen. Wohl einer der Top-Plätze in Bulgarien.

Nach dem Frühstück sind wir heute morgen zum Kloster Rila in die Berge gefahren. Der Bau des Klosters geht ins 10. Jahrhundert zurück und ist das bedeutendste und größte Kloster Bulgariens. Es gehört heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Gegründet wurde es vom Heiligen Iwan Rilski und seinen Anhängern. 















Trotz der späteren osmanischen Zugehörigkeit, behielt das Kloster eine gewisse Unabhängigkeit. Im Innenhof ist der Chreljo-Turm aus dem 13. Jahrhundert erhalten, genauso wie Teile der Klosterkirche Sweta Bogorodiza. Im 19. Jahrhundert zerstörte ein Großbrand weite Teile der Klosteranlage. 1834 begann man mit dem Wiederaufbau der Anlage.
Bemerkenswert sind die reichhaltigen Malereien um das Äußere der Kirche, die mich sehr an die Moldau-Klosterkirchen in Rumänien erinnern. Leider ist das Fotografieren im Innern der Kirche, wie in fast allen orthodoxen Kirchen, nicht erlaubt. Das Innere der Kirche mit ihrem riesigen Kronleuchter ist eine wahre Farborgie mit ihren religiösen Darstellungen. Natürlich habe ich eine Kerze für die lieben Verstorbenen und eine für meine Kinder angezündet.



In der Klosterbäckerei habe ich ein Klosterbrot gekauft und ein typisch ungarisches Mekitsa, ein in Fett fritiertes Teigteil, was sehr lecker war.

Weiter ging es nach dem Klosterbesuch durch das südbulgarische bergland auf kurvenreicher Strecke bis zum Thermalbadeort Velingrad. Am frühen Nachmittag bereitete man uns im kleinen Restaurant außerhalb des Platzes noch eine feine Mahlzeit zu. Für den Rest des Tages wird jetzt nichts mehr getan. Die Arbeit für den Blog war schon lang genug.



Morgen geht es weiter in die Türkei. Geplantes Ziel ist die Innenstadt von Edirne mit der Selimiye-Moschee aus dem 16. Jahrhundert. Sie gilt als Meisterwerk der osmanischen Baukunst.


Montag, 30. März 2026

Izola - Kroatien - Serbien - Sapareva Banya (Bulgarien)

Am Palmsonntag verließen wir bei bedecktem Himmel, der Regen verhieß, Izola in Slowenien. Ohne Autobahn ging es quer durchs Land Richtung Rijeka in Kroatien. Die ganze Zeit regnete es. Das einzig Interessante das uns auf der Fahrt nach Kroatien begegnete, waren die zahlreichen großen Grills vor den Restaurants, auf denen sich Spanferkel drehten.

Stau an der Grenze zu Serbien

Da der Regen nicht aufhören wollte, durchquerten wir kurzerhand Kroatien und standen dann 3 Stunden an der Grenze zu Serbien. Die Abfertigung bei den Kroaten zog sich unerträglich lange hin und die angepeilte Zeit für unseren Campingplatz war nicht mehr zu halten. Silvan hatte den Besitzer verständigt, dass wir gegen halb sieben eintreffen würden. Daraus wurde nichts und in der Dunkelheit suchten wir unseren Weg auf kleinen Nebenstraßen, immer auf der Hut keinen unbeleuchteten Radfahrer zu überfahren. Um 21 Uhr waren wir endlich, nach 11 Stunden Fahrt, auf dem vom Dauerregen aufgeweichten Platz. Der Chef nahm uns herzlich in Empfang, war doch gerade eine Feier zu Ende gegangen und nur noch eine Handvoll Gäste war anwesend. Trotz der vorgerückten Stunde bekamen wir noch extra Cevapcici und ein kaltes Bier. Silvan dazu noch einen Kuchen und weil ihm der so gut geschmeckt hatte, bekam er noch ein Stück gratis für den nächsten Tag.


Gegen 9 Uhr am nächsten Morgen brachen wir im immer noch anhaltenden Regen auf. Wegen des schlechten Wetters verwarfen wir einen weiteren Aufenthalt in Serbien und beschlossen bis nach Bulgarien weiterzufahren. Nur zum Tanken, Beine vertreten und einen Kaffee zu trinken hielten wir an.


Dieses Mal ging die Grenzabfertigung zügiger, doch zuvor holten wir uns noch eine eMaut für 7 Tage (10€) für die Autobahn in Bulgarien. Dann stellten wir plötzlich fest, dass es schon eine Stunde später war, denn in Bulgarien gilt die Sommerzeit wie bei uns. So hatten wir eine Stunde verloren. Gegen 16 Uhr erreichten wir dann unser Tagesziel in Sapareva Banya, einem Kurort. Der ist für seine schwefelhaltigen Thermalquellen bekannt. Unser Campingplatz "7 Lakes" hat sogar einen eigenen Thermalpool mit Sauna. Was lag also näher, sogleich Gebrauch von diesem Angebot zu machen. Gut erholt entstiegen wir dem warmen Wasser und nach einem Saunagang fühlte ich mich wie neugeboren.

Übrigens: wir sind die einzigen Gäste.



Irgendwann hatte Silvan sich etwas zum Essen gekocht und so ging ich allein in die Stadt hinauf, um im "Goldenen Hühnchen" zu Speisen. Der Spaziergang dorthin tat nach der langen Autofahrt richtig gut. Das Essen war prima und das Bier vom Fass ebenso. Im Dunkeln zurück zum Campingplatz und den Blog geschrieben. Jetzt ist auch für mich der Tag zu Ende.




Samstag, 28. März 2026

Erba - Izola (Slowenien)


Nach einer üppigen Pizza im Ort ging es in völliger Dunkelheit und bei eiskaltem, stürmischen Wind zurück zum Campingplatz.
Zum Glück ließ der Wind in der Nacht nach, so dass doch noch an Schlaf zu denken war.
Heute morgen, nach kleinem Frühstück, war um 8:30 Uhr Abfahrt. Nach einem Tankstop ging es dann auf die Autobahn A4, die von Monza direkt nach Trieste führt. Entlang der schneebedeckten Südalpen und durch blühende Landschaften ging es immer weiter nach Osten.
Am frühen Nachmittag erreichten wir die slowenische Grenze und wollten eigentlich in Ankaran auf einen Campingplatz. Selbiger macht aber erst am 1. April auf und ein sehr schräger Parkplatz unweit der italienischen Grenze war auch keine Lösung. So entdeckten wir dann doch noch in Izola einen Platz bei einem Hotel mit schöner Aussicht auf die Adria.
Zum Abendessen gönnte ich mir dann gegrillte Calamari und ein schönes großes Bier. Morgen geht es auf Landstraßen quer durch Kroatien zu einem Campingplatz auf einem Bauernhof am Fluss Save.



Blick auf Izola rechts und auf Trieste im Hintergrund.


Freitag, 27. März 2026

St. Georgen - Erba (Lago di Pusiano)

Heute Morgen bin ich um 4 Uhr aufgestanden, habe das Haus in den Winterschlaf versetzt und dann musste ich erst einmal die Frontscheibe des Wohnmobils vom Eise befreien. Es war bitterkalt, so um die -5°C. Gegen 5 Uhr bin ich dann losgefahren, der aufgehenden Sonne entgegen. Schnell war ich in Konstanz, über die Rheinbrücke und dann am Bodensee entlang Richtung St. Gallen. Dort auf die Autobahn und nach Süden, vorbei an Lichtenstein nach Chur. Kurz hinter Chur dann die erste Pause mit Frühstück an der Raststätte Viamala.


Immer wieder schneite es und die Temperaturen lagen um den Gefrierpunkt. Die Fahrt ging zügig und ohne Staus voran und nach dem San Bernardino-Tunnel hörte es endlich auf zu schneien. Zügig an Bellinzona und Lugano vorbei zur italienischen Grenze. Etwas anstrengend die Fahrt durch Como. Dann war es nicht mehr weit zum Campingplatz am Lago di Pusiano, wo ich umm 11:45 Uhr ankam. Die Sonne schien, aber es ging ein eklig kalter und stürmischer Wind. Mit draußen in der Sonne sitzen war nix und so verbrachte ich die Zeit mit einem Nickerchen und einer Tasse Kaffee.

Um kurz nach 17 Uhr kam dann mein Reisebegleiter Silvan an. Jetzt können wir morgen gemeinsam den Norden Italiens durchqueren, um in Slowenien an der Adria unseren nächsten Halt zu machen.

Jetzt gehen wir aber erst einmal eine Pizza essen. Leider macht das Restaurant erst um 19 Uhr auf. Ein 20-minütiger Spaziergang dorthin, wird nach der langen Fahrt gut tun. Etwa 450 km bin ich heute gefahren.

Camping Class

Lago di Pusiano

Donnerstag, 26. März 2026


Seit gestern schneit es bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. Gerade jetzt kann ich das brauchen! Morgen vor Sonnenaufgang ist Abfahrt über die Schweizer Alpen: Chur - San Bernardino - Bellinzona. Das kann heiter werden. Ich habe die aktuelle Verkehrslage gecheckt. Bis jetzt ist der San-Bernadino-Tunnel nur von Süden her gesperrt. Mit Allrad ist er befahrbar. Alternativ müsste ich über die A2 und den Gotthard-Tunnel fahren.
Blöd auch, dass heute Nacht der größte Teil meines Wassertanks leergelaufen ist. Es ist noch Wasser drin, obwohl der Wasserwächter offen ist. Vermutlich ist der Abfluss vereist, so dass kein Wasser mehr abläuft.
Ansonsten ist alles ins Wohnmobil verladen, bis auf die Sachen, die noch in den Kühlschrank müssen.

Ab morgen bin ich wieder UNTERWEGS.


Dienstag, 24. März 2026

Das Wohnmobil ist beinahe zur Abfahrt bereit. Nur noch Kleidung, Schuhe, Jacken einladen und kurz vor Abfahrt am Freitag morgen noch den Kühlschrank befüllen. Der Wassertank ist auch schon voll. Ob das gut geht? Für Mittwoch bis Freitag ist Frost und bis zu 10cm Neuschnee angekündigt. Wenn ich Pech habe macht der Frostwächter auf und das ganze Wasser fließt ab. Daumen drücken!

Donnerstag, 12. März 2026


Am letzten Montag habe ich mein Wohnmobil aus der Winterruhe geholt. Erste Station war der hiesige Cleanpark, denn letztes Jahr konnte ich die Reisespuren von 25.000 km nicht beseitigen, weil mir da noch die Schulterverletzung Probleme bereitet hat. Jetzt nach vielen Stunden Physio ging die Waschprozedur leidlich voran.

Heute das Ersatzrad und diverse andere Gegenstände in die Wohnmobilgarage verstaut und aufgeräumt. Betten bezogen und alles soweit hergerichtet, dass ich nun beladen kann. Lebensmittel, Wassertank füllen, Kleidung für alle Jahreszeiten einräumen, Bücher für unterwegs aussuchen, und vieles mehr. Es bleibt noch einiges zu tun.

Mein Reisepartner Silvan ist nun auch aus Marokko kommend in der Schweiz eingetroffen und wir werden in 2 Wochen unsere gemeinsame Reise am Lago di Pusiano in Italien beginnen.


Donnerstag, 15. Januar 2026

Die Route in den Kaukasus und zurück steht. Folgende Länder werden besucht:

Schweiz, Italien, Slowenien, Kroatien, Serbien, Bulgarien, Türkei, Georgien, Armenien, Türkei, Griechenland, Albanien, Montenegro, Kroatien, Slowenien, Italien, Schweiz

Geplanter Start ist der 27. März 2026. Bis dahin gibt es noch einiges zu tun.

Wichtig:

Für die Einreise nach Georgien benötigt man einen mindestens 6 Monate gültigen Reisepass und seit dem 1. Januar 2026 zwingend eine gültige Kranken- und Unfallversicherung mit Nachweis auf Englisch/Georgisch (digital oder gedruckt), die medizinische Kosten abdeckt (ca. 10.000 Euro Deckung). EU-Bürger benötigen kein Visum.

Geplante Route in den Kaukasus und zurück

Donnerstag, 23. Oktober 2025

Nach einem ereignis- und erlebnisreichen Jahr, bin ich nun in der Planung für das kommende Jahr. Dieses Mal soll es in den Kaukasus nach Georgien und Armenien gehen. Starttermin ist vermutlich im April 2026. Dann bin ich wieder UNTERWEGS.